Bildungsgangleiterin: Eva Hellebrandt-Hübner

Die Ausbildung findet im Dualen System statt. Das bedeutet, dass die praktischen Inhalte im Betrieb vermittelt werden, die theoretischen Inhalte in der Schule.

Voraussetzung: Ein abgeschlossener Berufsausbildungsvertrag, den man mit einem Betrieb abschließen muss. Die einstellenden Betriebe erwarten von den Bewerbern mindestens einen Hauptschulabschluss. Außerdem werden Kreativität,  Modebewusstsein, Freundlichkeit im Umgang mit Menschen und eine gute Teamfähigkeit erwartet.

Dauer: In der Regel drei Jahre, bei entsprechenden höheren Schulabschlüssen, wie z.B. Abitur oder bei guten Prüfungs- und Schulleistungen kann eine Verkürzung erfolgen.

Anmeldung: Der Betrieb meldet seine Auszubildenden in der Berufsschule an.

Unterricht in der Berufsschule: Der schulische Teil der Ausbildung orientiert sich an den praktischen Handlungsfeldern der beruflichen Praxis. Der Unterricht ist handlungsorientiert angelegt und beinhaltet die folgenden berufsübergreifenden und berufsbezogenen Fächer:

Praktische Ausbildung im Betrieb: Die hier vermittelten Fertigkeiten richten sich nach dem Ausbildungsrahmenplan. Dabei handelt es sich um beratende und ausführende Tätigkeiten wie 

Prüfungen: In einer „gestreckten“ Gesellenprüfung werden in einem ersten Teil nach eineinhalb Jahren und in einem zweiten Teil nach drei Jahren praktische und theoretische Inhalte geprüft. Mit Bestehen der Gesellenprüfung und bei Erreichen eines bestimmten Notendurchschnitts auf dem Abschlusszeugnis der Berufsschule wird der Hauptabschluss bzw. der mittlere Schulabschluss vergeben. Für die Bescheinigung der FOR muss zusätzlich ein dazu zertifizierter Englischkurs erworben werden.

Verdienstmöglichkeiten laut Tarifvertrag: 1. Ausbildungsjahr: 422,- €, 2. Ausbildungsjahr: 540,- €, 3. Ausbildungsjahr: 660,- € (Angaben beziehen sich auf den Stand 11/2015, Quelle: Tafivertrag, ohne Gewähr)