Am Donnerstag, 29.01., drehte sich am HGB alles um Cannabis & Co., denn auch in diesem Jahr veranstalteten die Oberstufen der Höheren Berufsfachschule für Gesundheit und Soziales einen umfangreichen Informationstag rund um das Thema Drogen und Sucht - für die gesamte Schule.

Die rund 80 SchülerInnen der drei Klassen errichteten gut 20 Stände, an denen sie umfassend über Rauschmittel und Süchte jeglicher Art informierten und aufklärten.
Der Infotag entpuppte sich als wahrer Marathon für die SchülerInnen hinter den Ständen, denn Klasse für Klasse strömte in die Aula und die angrenzenden Flure, um die jeweiligen Experten zu verschiedensten Drogen und Süchten und deren negativen Auswirkungen zu befragen.


Parcourslaufen mit Rauschbrille und Drehen am Glücksrad verschafften der Veranstaltung eine aufgelockerte Atmosphäre: Alkohol- und Spielsucht wurde auf diese Weise ansprechend visualisiert, so dass das Interesse der Besucher für eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Thematik geweckt wurde. Auch die hochaktuelle Debatte um die Legalisierung von Cannabis wurde gezielt aufgegriffen. Eine Gruppe beschäftigte sich mit der Handysucht: In einer aufwändigen Befragung von SchülerInnen und LehrerInnen am HGB, in Grund- und Sek.I-Schulen erhob sie eine aussagekräftige Statistik, die die neuesten Entwicklungen im Bereich der Handynutzung verdeutlichte.


Am Ende des Tages waren alle Beteiligten sichtlich erschöpft, aber zufrieden. Nur wenige der selbst erstellten Flyer und Broschüren sind übrig geblieben, andere zahlreichen Auslagen, beispielsweise in Form von alkoholfreien Cocktailkostproben, sind restlos verzehrt worden.
Das Resümee: Eine facettenreiche Info-Veranstaltung, in der die SchülerInnen mit kreativen Methoden und fachlich fundierten Gesprächen einen Beitrag zur Drogenprävention am HGB geleistet haben.


Wir bedanken uns bei allen SchülerInnen und LehrerInnen für ihr großes Engagement, mit dem sie das mehrtägige Projekt vorbereitet und durchgeführt haben, insbesondere bei Frau Ramirez, die für die gesamte Organisation zuständig war, sowie bei unserem Schüler Lukas Wilmsen, der sie bei der Koordination kompetent unterstützte.