Die Internationale Förderklasse war zu Besuch bei der Transferveranstaltung am 14.06.19 im Sophie-Scholl-Berufskolleg Duisburg zum Bildungsvorhaben „Demokratie für mich“

Das HGB nimmt seit Beginn des Schuljahres 2018/19 an dem Bildungsvorhaben „Demokratie für mich teil. Das Bildungsvorhaben wurde von Landeszentrale für politische Bildung NRW initiiert und von der 4Strainings gbr begleitet.

Zum Ende des Schuljahres stellten nun bei der Transferveranstaltung am Freitag, 14.06.19, an der u. a. auch die Bildungsministerin des Landes NRW, Frau Gebauer, teilnahm einige Jugendliche der Internationalen Förderklasse ihre Ergebnisse aus dem Unterricht vor. Begleitet wurden sie von den beiden Lehrerinnen Frau Turobin und Frau Kalaitzidou, die das Fach "Demokratie für mich" unterrichten. Auch unsere Schulleiterin, Frau Zimmermann-Schubert, war anwesend und auf die Präsentation der Jugendlichen sehr gespannt.  Alle Schülerinnen und Schüler waren vor der Veranstaltung sehr nervös.  Auf der Bühne jedoch war jedoch davon nichts mehr zu spüren:

 

Daniel, Aya und Hanan lasen selbstsicher ihre Aufsätze zum Thema „Gleichberechtigung“ vor einem großen Publikum vor, das gebannt zuhörte. Armita und Hanan stellten dem Publikum interessante Fragen, die im Unterricht erarbeitet wurden, wie z. B. " Warum dürfen hier in Deutschland kleine Kinder Handys haben?", „Wieso muss man in Deutschland bis zum Alter von 67 Jahren arbeiten?“ oder „Wieso dürfen Jugendliche im Alter von 18 Jahren von zuhause ausziehen?“ 

Nach der Veranstaltung waren alle erleichtert, dass alles so gut über die Bühne ging!

Durch die Veranstaltung wurde noch einmal sehr deutlich, wie wichtig dieses Bildungsvorhaben der Landeszentrale für politische Bildung im Rahmen von Integration ist.

 

 

Ziel des Bildungsvorhabens ist es, jungen Geflüchteten die Möglichkeit zu geben, sich mit den Grundrechten in Deutschland und dem Sozialstaat auseinander zu setzen und somit die Integration zu fördern. Dies geschieht, indem eine bewusste Auseinandersetzung mit der Realität, dem gesellschaftlichen Alltag und der Begegnung von in Deutschland lebenden Menschen stattfindet. Eine Besonderheit bilden dabei die Vorerfahrungen aus den Heimat-/Herkunftsländern, die als erstes in den Fokus genommen werden.

So fand während des Unterrichts u.a. auch eine Begegnung mit einer Klasse der Berufsfachschule für Kinderpflege statt, in der die Jugendlichen sich über das Leben (Wie wohnt man in anderen Ländern? Wie kleidet man sich? Wie geht man mit Konflikten um?) in Deutschland und in den Heimat-/Herkunftsländern austauschten.

Für die Schülerinnen und Schüler war die Teilnahme an der Veranstaltung eine wertvolle Erfahrung und wir sind stolz darauf, dass sie mutig und selbstsicher auf der Bühne agierten und großen Applaus ernteten.