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Zum Abschluss des Kursthemas „Evolution“ besuchten der Grund- und Leistungskurs Biologie der AHR 7a Anfang März das Neandertal. Zunächst gab es einen Workshop, in dem die Schüler*innen lernten, anhand verschiedener Kriterien diverse Schädelabgüsse zu bestimmen. Hierbei handelte es sich um Menschenaffen, Vor- und Frühmenschen wie Homo erectus, Neandertaler, Australopithecus etc. Wahrscheinlich sehen wir nun beim nächsten Zoobesuch Schimpanse, Gorilla und Orang-Utan mit anderen Augen.

Anschließend ging es noch ins Museum, wo die Schüler*innen in Form einer Rallye ihr soeben erworbenes Wissen unter Beweis stellen konnten. Für die glücklichen Gewinner gab es die Neandertal-Goldmedaille.

Herzlichen Glückwunsch dazu!!!

 

 

"Resilienz" - ist nicht nur ein Ziel für Adressaten eines Projekts, sondern Resilienz zeigten heute auch die angehenden Erzieher*innen des 2. Ausbildungsjahres der Fachschule für Sozialpädagogik bei ihren Projektpräsentationen.

Sie können professionell gestalten und fachlich begründen. Davon überzeugten sich die Besucher* und Lehrer*innen und honorierten die viele Arbeit mit interessierten Fagen, durch Beteiligung bei zahlreichen Mitmachaktionen und positivem Feedback. 

 

Kurz bevor die Jecken mit ihrem närrischen Treiben das Rheinland in Beschlag genommen haben, sind engagierte Schulen der Kreise Kleve und Wesel offiziell als „Schule der Zukunft“ ausgezeichnet und für ihre erfolgreiche Teilnahme an der Landeskampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ mit Urkunden, Hausschildern und Fahnen bedacht worden.

Auch eine kleine Delegation unserer FairCrew durfte stolz gemeinsam mit Frau Zimmermann-Schubert und Lehrkräften aus dem Arbeitskreis Nachhaltigkeit diese Zeichen der Anerkennung stellvertretend für das HGB entgegennehmen und auf einem „Markt der Möglichkeiten“ den anderen Gästen das ausgezeichnete Projekt „Soziales Engagement trifft Umweltschutz“ präsentieren:

 

 

Mit der Installation eines Pfandtonnenkonzeptes wurden Lehrer und Schüler in den letzten Jahren einerseits für den umweltbewussten Umgang mit Ressourcen sensibilisiert und andererseits das soziale Engagement gefördert, indem der gesammelte Pfanderlös unserem Schulpatenkind Birtukan Yohannes in einem äthiopischen SOS-Kinderdorf zu Gute kommt und die abgeschraubten Getränkeflaschendeckel die Aktion "Deckel drauf - 500 Deckel für ein Leben ohne Kinderlähmung" unterstützten.

Auch wenn die „Deckel drauf“-Aktion leider eingestellt worden ist, werden wir weiter fleißig Flaschen sammeln, ummit der Pfandeinlösung im Sinne des Namensgebers unserer Schule das Leben unseres Patenkindes zu verbessern.

Am Dienstag, 11.02.2020 nahm die Internationale Förderklasse (IFK9a) an einem Workshop von rubicon e. V. Köln teil.  Rubicon e. V. setzt sich gesamtgesellschaftlich für die Gleichstellung verschiedener Lebensformen, für Selbstbestimmung und die Anerkennung vielfältiger Identitäten ein.

Ziel des Workshops war es, den IFK- Schüler*innen einen Austausch zum Thema „Homosexualität“ anzubieten, die Gelegenheit sich damit auseinanderzusetzen und Fragen zu stellen.

Die Mitarbeiter*innen von rubicon e. V. hatten ein interessantes und abwechslungsreiches Programm für die Schüler*innen vorbereitet:

Zu Beginn stellten sich alle gegenseitig anhand vorgegebener Fragen vor. Hiernach gab es einen „Krabbelsack“, in dem sich unterschiedliche Gegenstände befanden. Die Schüler*innen sollten anhand der Gegenstände erraten, in welchem Zusammenhang diese mit dem Thema „Homosexualität“ standen. Dies war nicht immer leicht zu erraten und so entstand ein reger erster Austausch zum Thema. Im Anschluss wurde in Kleingruppen über Werte in unserer Gesellschaft gesprochen. Dabei war der Rückbezug auf das Heimatland ein wichtiger Teil.

Des Weiteren wurden zwei Kurzfilme gezeigt, die die Flucht und das Ankommen in Deutschland eines queeren Flüchtlings zeigten. Im Mittelpunkt dabei stand die Schwierigkeit zwischen Familie, Gesellschaft und eigene Identitätsfindung. Zu sehen ist der Film unter https://www.youtube.com/watch?v=NnTRqLKWBZw. Der jetzige Mitarbeiter und Hauptdarsteller vom Film stand im Anschluss für Fragen der Schüler*innen zur Verfügung.

Insgesamt war die Rückmeldung der Schüler*innen sehr positiv. So sagte z. B. eine Schülerin: „Für mich sind alle Menschen gleich.“

Deutlich wurde aber auch, dass das Thema „Homosexualität“, insbesondere bei Schüler*innen mit Migrationshintergrund, von Unwissenheit geprägt und mit Berührungsängsten verbunden ist.

Vielen Dank an die Mitarbeiter*in von rubicon e. V., die einen erfahrungsreichen Vormittag für die IFK9a gestaltet haben.

 

 „Was mich bewegt“- ist der Arbeitstitel eines Filmprojektes, das im letzten Schuljahr mit Schülerinnen und Schülern der Internationalen Förderklasse und der Ausbildungsvorbereitung durchgeführt wurde. Die Kurzfilme wurden filmisch durch den Regisseur Frederick Göke und dem Kameramann Andrei Turcan umgesetzt.

Dieses Projekt wurde durch die Maßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Kultur macht stark“ und den Bündnispartnern SCI:Moers, dem HGB und dem Kulturbüro der Stadt Moers realisiert.

Nach der eindrucksvollen Filmpremiere im November 2019 im Atlantic Kino Moers war es am Donnerstag, den 30.01.20 soweit: Interessierte Klassen, Lehrerinnen und Lehrer des HGB und eine Klasse des Mercator Berufskollegs konnten sich die Kurzfilme anschauen, darüber diskutieren und selber Ideen und Themen für ein zukünftiges Projekt entwickeln.

Die Kurzfilme geben besondere Einblicke in jugendtypische Themen, gesellschaftspolitische Erfahrungen und Forderungen, die die Hauptdarsteller zur Teilnahme an dem Filmprojekt motiviert haben. Zum Teil sind es eigene Geschichten, vor allem aber sind es Themen, für die sie sich stark und andere darauf aufmerksam machen wollen.

So setzt sich Berina Kovacevic, Schülerin der Berufsfachschule Kinderpflege, im Film mit dem Titel „Der innere Spiegel“ mit dem Thema Schönheitswahn und Selbstfindung auseinander. Im Film zeigt sie sehr bewegend und eindrucksvoll, wie schwer es ist, sich dem gesellschaftlich anerkannten Bild einer jungen, immer modisch gekleideten und geschminkten Frau zu entziehen und sich selbst zu erkennen. Die Klasse von Berina war erstaunt ihre Mitschülerin in einer für sie ungewohnten Rolle zu sehen. Zugleich brachten sie darin eine hohe Wertschätzung für die schauspielerische Leistung zum Ausdruck.  Im Austausch stellten die SuS auch fest, dass der Schönheitswahn nicht nur ein weibliches Phänomen ist, sondern durchaus auch die männliche Jugend erreicht hat. 

Mit seinem Film „Unter Kontrolle“  zeigte Aro Sulaiman, Schüler der Berufsfachschule Körperpflege, wie schwer es als junger Mensch mit arabischem Hintergrund ist seine Homosexualität anzuerkennen und zu leben. Die innere Zerrissenheit, die Zweifel und Ängste eines jungen Mannes gingen unter die Haut. In der anschließenden Diskussion mit den Klassen wurde deutlich, dass Homosexualität ein Thema ist, dass auch in unserer Gesellschaft immer noch mit Tabus besetzt ist. 

Hanan Abdul-Kader (Höhere Berufsfachschule Gesundheit und Soziales) und Sadam Saad (Berufsfachschule Gesundheit) widmeten sich in ihrem Film „Waste(d)“ dem Thema Klimawandel und Umweltschutz. Sie zeigten auf humorvolle Weise, was jeder Einzelne von uns beitragen kann, um unsere Umwelt zu schützen. Die anwesenden Schülerinnen und Schüler waren begeistert. Eine Schülerin meinte dann auch: „Das ist ja wie ein Werbefilm für Umweltschutz!“

 

In ihrem Film „Societys Insanity“ beleuchteten Armita Amani (Berufsfachschule Gesundheit – Profilklasse für Pflege und Daniel Sheydali (Berufsfachschule Gesundheit – Profilklasse für Pflege) gesellschaftlichen Irrsinn am Beispiel des Blutgeldes (Diya) und institutionelle Hürden in unserem System. Anhand von Beispielen aus Deutschland und ihrem Heimatland/dem Iran, zeigten sie wie Institutionen das Leben von  Menschen bestimmen können. In überspitzter, aber auch komischer Weise zeigten sie wie absurd, vorurteilsbehaftet und sogar menschenverachtend das Zusammentreffen von Menschen sein kann.

Im Anschluss an jeden Film konnte das Publikum Fragen an die jungen Schauspieltalente stellen. Außerdem erhielten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, ihre Gefühle und Gedanken zu den in den Filmen dargestellten Themen zu äußern und darüber zu diskutieren.

Zum Abschluss der Vorführung gaben die beiden Moderatorinnen, Frau Ramirez und Frau Kalaitzidou,  den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit Themen zu nennen, die sie bewegen bzw. interessieren. Dabei wurden Liebe und Freundschaft, psychische Krankheiten, Familie, Drogensucht aber auch alltäglicher Rassismus und Gleichberechtigung und vieles mehr genannt.

Eine bunte Auswahl an Themen kam zusammen, die wir in vielfältiger Weise auch im Unterricht aufgreifen werden.

Etliche Interessierte „Schauspieler*innen“ aus diversen Klassen haben ihr Interesse schon mitgeteilt, sodass wir hoffen, im nächsten Schuljahr ein weiteres Filmprojekt realisieren zu können.

Am Mittwoch, 05.02.2020 in der Zeit von 9.00 - 13.00 Uhr können Sie am HGB im Schulhaus Moers Blut spenden.
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