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Das Hermann-Gmeiner-Berufskolleg als "Gesunde Schule"

Als Schule des Sozial- und Gesundheitswesens verstehen wir uns als „Gesunde Schule“ und möchten zur Gesundheitsförderung aller am Schulleben beteiligten Personen beitragen, indem wir 
 

 

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Ansprechpertnerin: Frau Jöster
Email:
  • gesundheits- und sicherheitsbezogene Inhalte konsequent in den Unterricht und ins Schulleben integrieren,
  • Angebote, Projekte, Aktionstage und Veranstaltungen zur Stärkung des Gesundheitsbewusstseins in jedem Schuljahr durchführen,
  • Unterrichts-, Arbeits- und Ruheräume auf der Grundlage gesundheitswissenschaftlicher Erkenntnisse einrichten und gestalten wollen,
  • mit Krankenkassen, Unfallversicherungen, Verbänden, Behörden und Institutionen kooperieren und im Netzwerk „Bildung und Gesundheit“, dem NRW-Landesprogramm zur Förderung der „Guten gesunden Schule“ mitarbeiten. 

Zur Umsetzung und Weiterentwicklung dieser Ziele hat sich der Arbeitskreis „Gesunde Schule“ am HGB organisiert, an dem ca. 20 Lehrerinnen und Lehrer teilnehmen.  

 

Neben den schon genannten Aktionen und Strukturen, die das Hermann-Gmeiner-Berufskolleg als "Gesunde Schule" ausmachen, gibt es auch zusätzliche Aktivitäten, von denen die beiden folgenden exemplarisch sind:


 

Integration von gesundheitsbezogenen Inhalten in den Unterricht und ins Schulleben

  • Als Schule für Sozial- und Gesundheitswesen gehört es zum Selbstverständnis, dass wir in den Theorie- und Praxisfächern Themen zur Gesundheitsförderung und zur gesunden Ernährung behandeln und für ausgewogene Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote sorgen.
  • In der schuleigenen Mensa kochen Schüler für Schüler. Es wird ein Drei – Gänge - Menü angeboten, welches von den Schülerinnen und Schülern der hauswirtschaftlichen Bildungsgänge zubereitet wird. Bei der Planung und Durchführung der Speisenzubereitung für die Mensa wird auf eine ausgewogene Ernährung sowie auf einen saisonalen und regionalen Einsatz von Lebensmittelgruppen geachtet. Die Grundlage der Speisepläne bildet der Ernährungskreis der DGE.
  • Mit unserem Schulkiosk und den Unterrichtsprojekten unserer hauswirtschaftlichen Bildungsgänge zur gesunden Ernährung ergänzen wir das ausgewogene Ernährungsangebot unserer Schulmensa, indem wir hier Frühstücksvarianten und gesunde Snacks anbieten.
  • Im Schulhaus Kamp-Lintfort findet eine Kooperation mit dem Kath. Haus der Familie, Kamp – Lintfort statt. Auszubildende in der Hauswirtschaft bereiten an zwei Tagen gesunde Zwischenmahlzeiten und ein gesundes Mittagessen für Schülerinnen und Lehrerinnen zu.

  • Unsere Schule nimmt am Modellversuch NRW „Ganztagsberufsschule in der gesunden Schule“ teil. Der Berufsschulunterricht unserer auszubildenden Friseurinnen und unserer hauswirtschaftlichen Lehrlinge wird hier zu einem ausgedehnten Berufschultag mit zehn Unterrichtsstunden zusammengefasst. Um Unterrichtsqualität, Lernmotivation und Leistungsstand weiterhin zu gewährleisten, soll der Lernerfolg im Ganztagsberufsschultag durch handlungsorientierten Unterricht, durch Umsetzung von Lernfeldkonzepten und überdies durch die Einführung und Etablierung eines integrierten Sport-, Gesundheits- und Ernährungskonzeptes sichergestellt und gefördert werden. (Ausführliche Hinweise finden sie hier)

 


Durchführung von Angeboten, Projekten, Aktionstagen und Veranstaltungen zur Stärkung des Gesundheitsbewusstseins


  • In jedem Schuljahr führen wir Projekte durch, um gesundheitlichen Problemlagen wie Suchterkrankungen, Ernährungsstörungen und psychischen Erkrankungen entgegenzuwirken.

  • Zwei unserer als Sanitäterinnen ausgebildete Lehrerinnen führen jedes Jahr Erste - Hilfe Kurse an unserer Schule durch. Darüber hinaus bilden sie Schülerinnen und Schüler zu Ersthelfern aus, und konnten dadurch einen eigenen Schulsanitätsdienst an unserer Schule einrichten. Die ausgebildeten, sachkundigen Ersthelfer werden regelmäßig in der Schule und bei Schulveranstaltungen eingesetzt und können die Erstversorgung von verletzten Personen übernehmen und den Rettungsdienst bei schwerwiegenden Notfallsituationen alarmieren.

 


 

Einrichtung und Gestaltung von Unterrichts- und Arbeitsräumen auf der Grundlage gesundheitswissenschaftlicher Erkenntnisse

Stehpulte für körperlich gesundes Lernen - ein Modellversuch am HGB

In einem Modellversuch hat sich das HGB einigen Schulen aus Moers angeschlossen und testet zurzeit mehrere Stehpulte, die von einem Schweizer Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt wurden. Diese Stehpulte, die auch als normale Sitzpulte genutzt werden können, sind auf den Körperbau junger Erwachsener abgestimmt, und fördern gerade beim Stehen die Konzentration vor allem derjenigen Schülerinnen und Schüler, die einen starken Bewegungsdrang haben.

Aber auch Kopfschmerzen, Rückenbeschwerden, Verspannungen sind Klagen, die Schülerinnen und Schüler nicht selten äußern. Grund für diese Beschwerden können Fehlhaltungen sein, die durch ungünstige Sitzhaltungen, an Schultischen verstärkt werden.

Die Firma Novex meint mit ihren für Schulen entwickelten Stehpulten "ScuolaBox", eine Lösung für diese Erkrankungen gefunden zu haben. Bei der Entwicklung der Tische standen flexible und ergonomische Gesichtspunkte im Vordergrund.

Die Tische lassen sich einfach und geräuschlos - da sie mit Gasfedern ausgestattet sind - auf verschiedene Höhen verstellen. So können die Schülerinnen und Schüler sowohl daran stehen als auch sitzen.

Ein Bewegungskissen aus Schaumstoff, auf dem die Schüler stehen können, entlastet den Rücken und gibt ihnen gleichzeitig die Möglichkeit, sich zu bewegen - ein "Trick", um auch die Aufmerksamkeit und Konzentration bei bewegungsfreudigen Schülern zu erhöhen.

Die auf "Schrägstellung" verstellbaren Tischplatten der Pulte verhindert ein Absenken des Kopfes. Kopfschmerzen sollen – so Expertenmeinungen - nicht mehr so häufig auftreten.

Da die Stehpulte mit Rollen ausgestattet sind, kann man sie mühelos bewegen. Dadurch können die Tische den verschiedenen Lernformen im Unterrichtsalltag wie beispielsweise Gruppenarbeiten und Diskussionsrunden angepasst werden.

Die Fotos geben einen Überblick über die Stehpulte

 


 

Kooperation mit Krankenkassen, Unfallversicherungen, Verbänden, Behörden und Mitarbeit im Netzwerk  Bildung und Gesundheit

  • In Fragen des Drogenmissbrauchs und zur Gewaltprävention arbeiten wir eng mit der hiesigen Polizei zusammen und laden sie zu Projekttagen und Konferenzen ein.

  • An den regelmäßig durchzuführenden Brandschutzübungen nimmt die hiesige Feuerwehr teil und berät uns in Gefahrensituationen.

  • Die Unfallkasse Nordrhein – Westfalen evaluiert seit dem Schuljahr 2008/09 unsere Aktivitäten auf dem Weg zur „Gesunden Schule“. Im Rahmen der Teilnahme unserer Schule am Schulentwicklungspreis "Gesunde Schule" erhalten wir von den Unfallkassen ausführliche Rückmeldungen in Hinblick auf die Entwicklung unserer Schule zur "Gesunden Schule". Weitere Informationen zum Schulentwicklungspreis finden sie hier.

  • Seit Dezember 2009 ist das HGB Mitglied im Netzwerk „Bildung und Gesundheit“.

Das NRW – Landesprogramm ist das gemeinsame Programm der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, vertreten durch das Ministerium für Schule und Weiterbildung, der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, des BKK Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, der AOK (AOK Rheinland/Hamburg und AOK Westfalen-Lippe) und der BARMER zur Förderung der integrierten Gesundheits- und Qualitätsentwicklung in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Die Träger bilden damit eine Verantwortungspartnerschaft für die Förderung der guten gesunden Bildungseinrichtung.


 

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