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Stimmen zu Auschwitz

„Erzählt es euren Kindern.“

„Man muss es selbst gesehen haben, um sich überhaupt ansatzweise das Ausmaß der Brutalität und der Grausamkeit vorstellen zu können. (Pepe Gieser)“

„Die Antwort auf die Frage „Was hätte ich damals getan?“, gefällt mir nicht.“

„Mir wurde klar, was ich für ein Glück habe, so zu leben wie ich will und auch später würdevoll sterben zu können.“

„Die Erfahrungen, die ich hier gesammelt habe, bestärken mich in meiner kritischen Meinung gegen Rassismus und für Toleranz.“

„Es gab auf jeden Fall sehr viele Eindrücke, die im Kopf bleiben. Einige davon sind positiv und andere negativ. Jedoch war es sehr gut, dass wir in einer Gruppe waren, in der man über diese Reden kann, damit man das nicht alles für sich behalten muss.“

„Bei mir hat dieser „Ausflug“ viel bewegt. Er hat die Vorstellungskraft an die frühere Zeit verstärkt. Ebenso fand ich es wichtig zu erkennen, dass leidende Menschen sich gegenseitig halfen und verzichteten, um anderen zu helfen.“

„Jeder Mensch sollte eigene Erfahrungen in Auschwitz machen. Auch wenn viele dieser Erfahrungen sehr belastend sein können.“ (Steffi)

„Ich danke den Lehrern für ihre offene Art, weil dadurch kein zwanghaftes Unterrichtsgefühl entstanden ist. Zusätzlich bin ich froh, dass ich an der Auschwitz-Fahrt teilgenommen habe, da ich dadurch viel näher am Thema bin und die ganze Sache mehr verstehe. Die Erfahrungen werden immer bei mir sein und ich werde sie mit so vielen Personen wie möglich teilen, damit so etwas nie mehr passiert.“

„Sehr eindrucksvoll, nur schade, dass vieles so künstlich dargestellt wurde.“

„Ich hatte die Hoffnung zu hören, dass das Schicksal der KZ-Gefangenen nicht so schlimm war, wie man immer hört. Jedoch wurde diese Hoffnung nicht erfüllt.“

„Es ist wichtig, Verantwortung für die Vergangenheit zu übernehmen, im Sinne der Zukunft. Das Thema Nationalsozialismus sollte angemessen und kritisch in der Gegenwart spürbar bleiben, um eine Wiederholung eines solch grausamen Geschehens zu verhindern“ (Kim Denz)

„In der ehemaligen Villa von Rudolf Höß hängen Gardinen und Pflanzen stehen im Fenster. Der Garten grenzt direkt an das Lager. Das Kaminholz ist an die Betonmauer mit dem Stacheldraht geschichtet. Wer kann hier wohnen?“

 

 

„Ich bin unfassbar dankbar für bewegenden und erschütternden Erfahrungen, die man hier sammeln konnte. Sie waren hilfreich für die ganzen offenen Fragen, die man zuvor hatte. Dies hat mich unfassbar fertig gemacht hat, allein dort zu stehen, wo so viele Menschen gestorben sind, hat einen anderen Menschen aus mir gemacht.“

„Ich konnte bisher die Geschichte als Faktum annehmen. Doch kehrt man an diesen Ort, sind Gefühle, die zu spüren sind, keine Fakten mehr. Sie wirken lebendig und dabei so erschreckend. (Laura Warnken)“

„Es war erschreckend, das Leid in Auschwitz zu sehen. Auch in Hinblick auf heutige Zustände ist es für mich unbegreiflich, wie Antisemitismus funktionieren kann. Es muss alles dafür getan werden, dass Menschen nicht für Dinge diskriminiert oder verfolgt werden, für die sie nichts können.“

„Die Erfahrungen, die man hier gemacht hat, waren sehr beeindruckend. Auschwitz ist auf jeden Fall einen Besuch wert, damit nicht in Vergessenheit gerät, was passiert ist.“

„Es ist so erschreckend, wie grausam Menschen sein können. Die Ausmaße sind unvorstellbar. Selbst wenn man dort war, realisiert man nicht, wie viele dort auf grausame Art und Weise ermordet wurden.“

„Der Ausflug hat mich sehr berührt. Man kann sich besser vorstellen, wie es einmal war und was passiert ist. Wenn man die Möglichkeit hat einen Ausflug wie diesen zu machen, sollte man dies auch tun.“

„Try not think about, because it’s only make you miserable.“

„Ich möchte alle positiven und negativen Erfahrungen, die ich in Auschwitz sammeln durfte, mit nach Hause nehmen, um zu verhindern, dass sich etwas Vergleichbares wiederholt.“

Es ist eine Art Pflicht, über diese grausame Vergangenheit Bescheid zu wissen, damit es Vergangenheit bleibt.“

„Nach dieser Fahrt bin ich der Meinung, dass ich nicht das Recht habe mich über mein Leben zu beschweren.“ (Hanna Kaiser)

„Der Schrecken von Auschwitz ist noch nicht verjährt.“ (Axel)

„Schützt denn bürgerlichen Humanismus vor gar nichts?“

„Zahlen wurden zu individuellen und spürbaren Schicksalen – zu Menschen.“

„Durch diese Aktion wurde uns verdeutlicht, dass der Krieg tiefe Verletzungen verursacht und die Wunden auch nach Jahren nicht verheilen.“

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